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Hochschulstudium

Es sind nur deutsche oder europäische Studenten, die vor ihren Hausarbeiten und Examensarbeiten schwitzen, sondern rund ein Drittel der Weltbevölkerung. Während noch vor wenigen Jahren der Anteil der Menschen, die Zugang zum akademischen Schulbetrieb hatten bei 22 % lag, liegt diese Quote heute deutlich höher. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Zahl der Studenten auf der Welt verdoppelt. Immer mehr Studenten finden ihren Weg in die Hörsäle.

Eine UNESCO-Studie belegt, dass die Studierendenzahlen weltweit stark zugenommen haben. Gleichzeitig gibt es starke regionale Unterschiede. Diese Bildungsexpansion wird vor allem durch die Schwellenländer getragen. Die dortige Mittelschicht, strebt deutlich höhere Bildung als vorherige Generationen an. Des Weiteren steigt die Zahl junger Studentinnen an und überholt zahlenmäßig die männliche Studentenschaft.

Problematisch ist der Zugang zur Hochschulbildung vor allem in Entwicklungsstaaten. Die wenigen Studienplätze, die dort angeboten werden, werden von lokalen Eliten und ihren Kindern beansprucht, was viele ärmere Menschen in diesen Staaten von der Hochschulbildung ausschließt.