Masterthesis Schreiben

Ohne das Formulieren und Prüfen von Hypothesen kann es keine Wissenschaft und Forschung, also auch keine Masterarbeiten geben. Das sagte bereits einer der wichtigsten Wissenschaftstheoretiker der modernen Politikwissenschaft Karl Popper (1902 - 1994). In seinem wichtigsten Werk "Logik der Forschung" aus dem Jahr 1934 heißt es wegweisend für alle Masterarbeiten, dass Forschung daraus besteht, dass man sich der Wahrheit immer hier annähert indem falsche Behauptungen ausgeschlossen werden. Die Forschung braucht als Behauptungen, Hypothesen, die sie überprüfen und gegebenenfalls ausschließen kann. Darin besteht der Sinn Ihrer Masterarbeit/Masterthesis.

Jeder Wissenschaftler und jeder Student, der mit einer wissenschaftlichen Examensarbeit konfrontiert ist, steht vor einem Problem, vor einem erkenntnistheoretischen Problem, das er wissenschaftlich im Rahmen seiner Masterthesis lösen muss. Um dieses zu veranschaulichen nehmen wir als Beispiel des Politikwissenschaftsstudenten Peter. Peter schreibt eine Hausarbeit über die politische Partei "XY". Er stellt fest, dass er einfach aus dem Aufsatz des Professors und zwei - drei Quellen zitiert und die Partei beschreibt. Damit hätte Peter keine wissenschaftliche Arbeit geschrieben. Sein Coach empfiehlt ihm einen anderen Weg, indem er die Hypothese aufstellt: Die Partei "XY" ist keine politische Partei.

Genau an diesem Punkt wird die Hausarbeit von Peter zu einer wissenschaftlichen Arbeit, denn Peter findet Kategorien und Merkmale einer politischen Partei und prüft diese an dem Beispiel der Partei "XY" ab. Wenn die Merkmale stimmen, dann ist die Partei "XY" eine politischen Partei und die Hypothese, die der Coach aufgestellt hatte, ist widerlegt worden. Genau darin liegt der Sinn jeder Hypothese. Sie dient lediglich dem Verfahren der Überprüfung, also der Forschung. Sie muss überprüfbar und widerlegbar sein, das ist ihre Funktion und Aufgabe. Ohne Hypothesen gibt es keine wissenschaftliche Arbeiten, somit auch keine Masterarbeiten.

Gerade in den Sozialwissenschaften häufen sich seit einigen Jahren Magisterarbeiten bzw. Masterthesen, die sich der Forschungsmethode des Interviews zur Datengewinnung bedienen. Diese Forschungsmethode zählt zu den qualitativen Methoden und ist gerade in Sozialwissenschaften ausgesprochen beliebt.

Die Durchführung von Experteninterviews oder auch die Befragung von Betroffenen ist aber gerade organisatorisch mit einem hohen Aufwand verbunden. Professoren übersehen häufig, dass Studenten Schwierigkeiten haben die Interviewpartner an Termine und Absprachen zu binden.

Unzuverlässigkeit oder auch Ängste der Interviewpartner können dazu führen, dass Magisterarbeiten ganz aus der Terminplanung fallen. Die Folge ist extremer Strass für den Studenten. Daher führt bitte Eure Interviews schon vor der Anmeldung Eurer Magisterarbeit. So könnt Ihr Euch viel Stress ersparen.

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