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Private Unis

Privatunis haben in Deutschland einen schlechten Ruf. Das hat aber weniger mit den privaten Hochschulen zu tun, als mit der Arroganz des öffentlichen Bildungssektors in Deutschland. Staatliche Universitäten verweisen auf ihre Kompetenzen in der Lehre und der Betreuung von Abschlussarbeiten. Dieses Selbstloben ist ebenso verfälscht, wie überaltet. Private Universitäten sind aktuell sehr gut aufgestellt. Die vermitteln hochwertige Lehrinhalte und sind in der Qualität der Ausbildung in kaum einem Bereit den staatlichen Hochschulen unterlegen.

Hier ist herauszustellen, dass in Deutschland alle Hochschulen, die in ihrem Studiengangangebot zu einem Bachelor- oder Masterabschluss führen, grundsätzlich staatlich genehmigt werden müssen. Das bedeutet, dass diese Studiengänge im Vorfeld von den Bildungsministerien geprüft und akkreditiert worden sind.

Aktuell haben rund 170 private Hochschulen in Deutschland eine Genehmigung Bachelor- oder Masterabschluss zu vergeben. Damit ist sichergestellt, dass diese Einrichtungen über das Fachpersonal, die Räumlichkeiten und die finanziellen Grundlagen verfügen, die ihren staatlichen Pendants entsprechen.