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Qualität der Hochschulen

Seit Jahren beobachten Ghostwriter, wie Studierende von ihren Dozenten und Professoren vernachlässigt und schlecht behandelt werden. Das akademische Personal ist häufig auf sich und die eigene Karriere konzentriert. Die Sprechstunden empfinden einige Dozenten als eine leidige Pflichtübung. Auf Emails von Studenten wird häufig erst Wochen später geantwortet.

Das Problem kann nicht allein durch Geld gelöst werden. Die finanziellen Mittel sind in deutschen Hochschulsystem vorhanden. Seit dem Jahr 2010 wächst die Förderung der Forschung und Entwicklung überproportional an. Im Jahr 2013 lagen diese Ausgaben bei 80,2 Milliarden Euro. Pro Student bekommen die Unis je nach Bundesland zwischen 12 000 und 7 750 Euro jährlich.

Die Arbeitsbedingungen von Hochschuldozenten sind in Deutschland so komfortabel, wie in kaum einen anderen Staat. In Deutschland betreut bei wissenschaftlicher Mitarbeiter durchschnittlich 12 Studenten. In den USA liegt dieser Betreuungsschlüssel bei 16. Die guten Bedingungen schlagen sich auch beim Gehalt nieder. Ein Berufsanfänger, der gerade die Arbeit an seiner Promotion beginnt, steigt mit 3.517,36 Euro brutto im Monat ein.